Diese Form der Bewerbung sollte nur dann gewählt werden, wenn Sie sich sicher sind, dass eine solche unternehmensseitig auch erwünscht ist.
Sie können davon ausgehen, dass gerade bei Unternehmen, die Ihre Stellenanzeigen beispielsweise auf karriere.at online schalten oder in der Stellenausschreibung explizit die E-Mail-Adresse der Ansprechperson anführen, E-Mail-Bewerbungen willkommen sind.
Achten Sie jedoch darauf, dass genau wie bei einer traditionellen Bewerbung auch hier gewisse Regeln beachten zu sind, damit die Bewerbung an der richtigen Stelle ankommt und einen guten Eindruck hinterlässt.
Sie sollten auf jeden Fall die Bewerbung an eine E-Mail-Adresse des Unternehmens richten, die für Bewerbungen vorgesehen ist.
Vermeiden Sie eine Kontaktaufnahme an office@unternehmen.at, info@firma.at oder ähnliches.
Wichtig ist auch, dass Sie sich auf eine konkrete Stellenausschreibung berufen und darüber hinaus die Formalitäten beachten. So z.B. sollten die Dateianhänge nicht zu viel Speicherplatz benötigen und mit gängigen Programmen zu öffnen sein.
Auch bei der Online-Bewerbung sind die Grundregeln der traditionellen Postbewerbung zu beherzigen. Sollten Sie Ihre Ansprechperson noch nicht in Erfahrung gebracht haben, so greifen Sie zum Telefon, damit die direkte Ansprache möglich ist. In diesem Falle kann auch gleich abgewogen werden, ob Bewerbungen via E-Mail überhaupt erwünscht sind.
Serienmails sind ganz wie Serienbriefe als Bewerbung völlig ungeeignet.
Formulieren Sie immer individuell. Vergessen Sie nicht, sich direkt auf das entsprechende Stellenangebot zu beziehen. Und selbstverständlich gelten auch online die üblichen Höflichkeitsformen und die deutsche Rechtschreibung.
Auf jeden Fall sollte das Anschreiben in der E-Mail selbst verfasst sein und nicht in einer angehängten Datei. Auch sollten Sie sich mit Formatierungen zurückhalten.
Schicken Sie E-Mails deshalb nie als HTML-Datei, sondern wählen Sie stattdessen in Ihrem E-Mail-Programm die Funktion "Nur-Text". In vielen Fällen ist das E-Mail-Programm des Empfängers so konfiguriert, dass es Ihre Nachrichten gar nicht in dem Format lesen kann, in dem Sie es abgesendet haben.
Zudem wirken poppige Farben und Formatierungen gerade bei einer E-Mail eher störend. Schwarz auf weiß kommt immer besser an.
Vermeiden Sie es, mit Word erzeugte DOC-Dateien anzuhängen. Am besten schicken Sie Dateien im PDF -Format. Hier können Sie sicher sein, dass in allen Textverarbeitungsprogrammen die Formatierungen erhalten bleiben.
Und vergessen Sie nicht, sich eine seriöse E-Mail-Adresse einzurichten. chiller44@gmx.at wirkt auf den Personalchef nicht unbedingt gewinnbringend.